Sprachrohr

Anfrage für den PBU

25.07.2021

Die Hochwasserkatastrophe in NRW und Rheinland-Pfalz ging auch an Bönen nicht spurlos vorbei. Vollgelaufene Keller, kaputte Elektrogeräte, zerstörte Möbel – viele Bönener hat das Extremwetter am 14.07.2021  voll erwischt. Allein die Bönener Feuerwehr war an diesem Tag 75-mal im Einsatz.

Mit der kostenlosen Entsorgung des Sperrmülls wurde für erste Unterstützung bereits gesorgt. Unbürokratisch kann in NRW inzwischen eine „Soforthilfe“ beantragt werden. Auch wenn Bönen vergleichbar glimpflich davongekommen ist, gibt es Risiken, die in unserer Gemeinde geklärt werden müssen.

Nachdem Bürgerinnen und Bürger uns und Mitglieder der SPD-Fraktion angesprochen haben, wurde folgende gemeinsame Anfrage an die Gemeinde gestellt:

1) Der   Lippeverband   als   Betreiber   des   „Hochwasserrückhaltebeckens Speckenstraße / Schwarzer Weg“, spricht in seinem Fazit davon, dass die Situation absolut unter Kontrolle war und zu keinem Zeitpunkt ein Dammbruchdrohte.   Die   Unterzeichner   bitten   darum,   dass   der   Lippeverband   hierzu schriftlich Stellung bezieht und die Stellungnahme dem Rat der Gemeindezugänglich gemacht wird.

2) Die örtliche Feuerwehr beschreibt die Schwerpunkte der Einsätze lagen an der Fröndenbergerstraße und Am Piplingsgraben. Bei letzterem wurde erst vor einigen Jahren die Kanalisation erneuert und ertüchtigt um eben das „volllaufen der Keller“ zu verhindern. Wir bitten die Gemeinde um Darstellung der Ereignisse und um mögliche Ansätze wie zukünftig mit den Folgen eines „Starkregens“ verfahren werden soll um Schäden zu minder oder gar zu vermeiden.